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Freitag, Juni 02, 2006
  Veränderungen in den Lebensphasen heiratender Frauen seit dem 17. Jahrhundert
Ich bin letztens (im Handelsblatt vom 26.4.2006) über einen Artikel gestossen, der eine spannende Studie zitiert, über das Alter in dem verheiratete Frauen seit dem 17. Jahrhundert ihre Kinder bekommen.

Was ich so nicht erwartet hatte: Zwischen 1680 und 1740 war die Spanne zwischen erstem und letztem Kind im Mittel zwischen etwa 30 und 40 Jahren! Das hat sich nun auf einen Zeitraum von wenigen Jahren eingeengt, in dem alle Kinder bekommen werden ("müssen" - obwohl es offensichtlich keine biologischen Grüde dafür gibt).

Die Studie stammt aus dem Siebten Familienbericht "Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit" vom Bundesministerium für Randgruppen (BMFSFJ) und gibt es als PDF.

Die Abb. hierzu ist auf Seite 61 (Abbildung II.10: Veränderungen in den Lebensphasen heiratender Frauen seit dem 17. Jahrhundert)

Quelle:
Arthur E. Imhof; Die gewonnenen Jahre, München 1981, S.164 ff
Für die Jahre 2000/2002 eigene Berechnungen nach Daten des Statistischen Bundesamtes
 
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