TeamDrive vs. DropBox
Kurze Einführung: TeamDrive und DropBox sind zwei sehr verbreitete Tools, um Verzeichnisse auf seiner Platte per Internet anderen freigeben zu können, um so gemeinsam an den Dokumenten zu arbeiten - ohne sie per Email hin und her zu schicken. Vorteil: Man hat so immer die aktuellen Version zur Hand.
Das vorneweg: Es gibt schon sehr gute Diskussion über die Tools - und noch weitere bei scareware.de/2010/04, wo auch echt viele andere Möglichkeiten für Online-Verzeichnisse diskutiert werden, und bei plerzelwupp.de.
Die Gründe, warum ich TeamDrive als Alternative zur DropBox ausprobiere:
Ich möchte bestimmte Verzeichnisse auf meiner Platte auswählen und anderen zur Mitarbeit freigeben können. Das geht bei der DropBox wohl nur über einen umständlichen Trick, indem man "Junction Points" in Windows anlegt. Den Tipp habe ich bei scareware.de gefunden.
Ich finde es wichtig, dass ich mir auch einen eigenen Server einrichten kann - bzw., dass der Server in Deutschland steht, wo die Chancen höher sind, dass Deutsche Datenschutzbestimmungen eingehalten werden, - und nicht in den USA.
Erkenntnisse bisher:
Im Unterschied zur DropBox ist die Space-Verwaltung in der exe eingebaut (und nicht im Browser).
TeamDrive hat eingeblendeter Werbung für die kostenpflichtige Lizenz. Das stört aber nicht.
UI von TeamDrive ist nicht so intuitiv wie die DropBox, bestimmt etwas gewöhnungsbedürftig
Es gibt bei TeamDrive keine Möglichkeit über das Web auf die Dokumente zuzugreifen - was für den Zugriff von unterwegs (auf Reisen) bei der DropBox sehr praktisch ist.
Vorteil vom TeamDrive: Die Daten verlassen meinen Rechner nur verschlüsselt, der Server kann sie von daher nicht einsehen.
Versionierung war etwas schwierig zu entdecken, wie man dran kommt. Funktioniert aber.
Ich habe nicht herausgefunden, ob man Spaces, zu denen man eingeladen wurde, in ein Verzeichnis seiner Wahl synchronisieren lassen kann. Immerhin kann man wählen, wo der "TeamDrive" Ordner liegt. Und - wie gesagt aus meiner Sicht der Hauptvorteil von TeamDrive - ich kann die Ordner frei wählen, die ich als Space freigebe.
Als ich mit dem Ablageort für Spaces herumgespielt habe, habe ich auch gleich aus Versehen die Hälfte der Daten in einem Space gelöscht, konnte die dann über den eingebauten Papierkorb wiederherstellen. War etwas umständlich: ich musste alle Dateien im Papierkorb auswählen - ich habe kein "alles auswählen" gefunden.
Im Papierkorb liegen die Dateien auch einzeln, nicht etwa die Ordner, die man gelöscht hat, das macht es etwas umständlich, wenn man viele gelöscht hat
TeamDrive benötigt bei mir deutlich mehr Hauptspeicher bei dem Programm was im Hintergrund die Verzeichnisse überwacht und synchronisiert: 130K+110K für die DB.exe im Vergleich zu 55KB bei der DropBox
Die Variante mit einem eigenen Server habe ich noch nicht ausprobiert.
Und noch aus der TeamDrive FAQ:
Der große Vorteil von TeamDrive zu Dropbox ist, dass Ihre Daten bereits vor dem Upload verschlüsselt werden und Ihre Schlüssel bei Ihnen bleiben. Sie können vorhandene Ordner synchronisieren und die Synchronisation für einzelne Ordner individuell konfigurieren. Zugriffsrechte können für jeden Ordner vergeben werden. Mit TeamDrive haben sie die Möglichkeit eigene Server zu betreiben oder zu nutzen. Sie können neben dem TeamDrive Personal Server auch eigene WebDAV Server verwenden.
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¶ Montag, Oktober 05, 20090 comments
Sonntag, März 15, 2009
The Tuners live in Langen: celtic folk "tae the clouds", 6. April 2009Seit 1992 sind die "Tuners" jetzt schon in Sachen Celtic Folk unterwegs. Bei zahlreichen Auftritten im Rhein-Main-Gebiet sorgen die fünf Musikerinnen und Musiker immer wieder für gute Laune und besinnliche Momente. Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus fetziger Tanzmusik und nachdenklichen Songs hat sich mittlerweile ein eigener Stil entwickelt, der die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine musikalische Reise nach Irland und Schottland einlädt. Die beiden CDs "Listen to the Candle" (1996) und "Tae the Clouds" (2006) sind Meilensteine dieser Entwicklung. Nachdem die Bandmitglieder sich im Laufe der letzten Jahre über die ganze Republik verstreut hatten, sind sie nun endlich einmal wieder in ihrer Heimat live zu erleben.
Im Gemeindezentrum der Ev. Johannesgemeinde in Langen werden sie am Montag, den 6. April 2009 um 20 Uhr zu Gast sein.